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Gedichte

Engel des Todes

so jetzt also nochmal ein gedicht. kommis wären echt total super

Engel des Todes

tiefe trauer erfüllt ihr junges herz
tausend speere durchbohren ihre zarte seele
glaskare tränen verzieren ihr hübsches gesicht

leise schluchzend sitzt sie da
die dünnen hände in die knochigen knie gebohrt
das schwarze haar im frostigen winde wehet

rote perlen kullern ihren arme hinab
tropfen in den weißen schnee
neben die blutige klinge

gebannt betrachtet sie
wie ihr blut den schnee verfärbt
das rot sich in dünnen bahnen durch das blendende weiß zieht

und ihr gefällt es zu sehen
wie der schmerz aus ihr hinausfließt
welch vollkommene farbe ihre trauer besitzt

kleine schneeflocken rieseln vom himmel
benetzen ihre langen wimpern mit einem hauch von silber
reißen das mädchen aus seiner trance

in der ferne sieht sie einen engel am himmel
den starken körper in tiefstes schwarz gehüllt
die schwingen weit ausgebreitet

überzogen von frost findet er sie in der kälte liegen
bettet ihre leblose gestalt in seine schützenden arme
und fliegt mit ihr dem erlösenden licht des mondes entgegen
25.7.06 00:22


soo das ist eigentlich kein gedicht, aber ich weiß nicht wo ich es sonst hinstecken könnte...gerichtet ist es an eine freundin, die mir verdammt wichtig ist.(nein ich bin nicht lesbisch, das ist rein freundschaftlich gemeint ) hab einfach mal aufgeschrieben was mir grade so durch den kopf geht, is vll ein bisschen übertrieben aber was solls...

ich hasse dich nicht
wie könnte ich auch?
aber ich vermisse dich so sehr
selbst wenn du neben mir sitzt
bist du ganz weit weg
bitte komm zurück
ich brauche dich doch
und einst brauchtest du mich auch
du hast was besseres gefunden
ich weiß
aber ich bin immer noch da
und obwohl ich schweige
rufe ich nach dir
so laut ich kann
einst hättest du das gehört
nun ignorierst du es
und so weh es auch tut
ich verstehe dich
vielleicht ist es so besser
für dich
aber mich bringt es um
22.7.06 23:54


so jetzt mal was anderes...n kommentar wär echt super, ich weiß selbst noch nicht so genau was ich von dem gedicht halten soll aber naja...

Die Braut
weinend läuft sie durch den Schnee
Eiseskälte zieht ihre Beine hinauf
Nässe und Eis erschweren ihr weißes Kleid

und sie rennt
rennt immer weiter
fort von dem Traualtar
um ihrem Schicksal zu entkommen

durch tausend schwarze Rosen läuft sie
Dornen reißen tiefe Wunden in ihre blasse Haut
süßes Blut malt rote Muster auf ihr weißes Kleid

und sie rennt
rennt immer weiter
fort von dem Traualtar
um ihrem Schicksal zu entkommen

Angst erfüllt die laufende Braut
Furcht treibt ihr schwarze Tränen die Wangen hinab
Aufgesogen durch ihr weißes Kleid

Und sie rennt
Rennt immer weiter
Fort von dem Traualtar
Um ihrem Schicksal zu entkommen

Dem Friedhof läuft sie entgegen
Entflieht dem zukünftigen Gemahl
Niemals soll er sehen sie oder ihr weißes kleid

Und sie rennt
Rennt immer weiter
Fort vom Traualtar
Um ihrem Schicksal zu entkommen

Vor dem Grabe ihres Geliebten bleibt sie stehen
Fällt von Schluchzern geschüttelt auf die knie
Als heller fleck in der Dunkelheit sie und ihr weißes kleid

Leise haucht sie in die Kälte
„für immer werde ich nun bei dir sein
für dich allein trage ich das weiße kleid“

bevor das letzte Mal Luft durch ihre Lungen strömt
ihr leben mit sich fortträgt
und sie dem Tode überlässt
vereint mit ihrer wahren Liebe
8.7.06 23:40


Gefangen

das kleine kind in meiner seele schreit
doch niemand hört es
nicht mal ich
viel zu leise ist es schon
viel zu schwach
in ihrem eisernen gefängnis
von mir selbst einst errichtet um es zu schützen
um alles leid auszugrenzen
nichts hat es genutzt
hat das kleine mädchen eingeschlossen
mit all ihrem schmerz
ganz alleine
ohne hoffnung
ohne ausweg
nur ganz selten
zerspringt diese mauer
lässt das kleine mädchen frei
lässt mich ihre tränen sehen
ihre schmerzen spüren
lässt mich zu ihr werden
zu meinem wahren ich
19.6.06 23:15


Verzweiflung

Eine einsame träne
In ihr gefangen
Die seele des mädchens
Rinnt langsam ihre wange hinab
Hinterlässt eine zarte spur von traurigkeit
Tropft von ihrem kinn
Zerplatzt auf ihrer hand
Zerbricht
Wie ein stück glas
Wie ein stück eis
Zerfällt in tausend kleine stückchen
Die ihr die letzte hoffnung rauben
Die sie zerschneiden
Wie klingen
Wie messer
Die große wunden reißen
Aus denen ihre seele blutet
Und niemand kann sie sehen
Alleine, frierend
Zitternd auf dem boden sitzend
Nur die verzweiflung wird sie finden
In ihr hochkriechen
Ihre sinne ertauben
Ihr herz erfrieren
sie schließlich dem tode schenken
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

einsam sitze ich in meiner Ecke,
ganz langsam wippe ich hin und her
verzweifelte Tränen rinnen mein Gesicht hinab
ich weiß wie ich sie stoppen könnte
ich weiß wo die Klinge liegt
nur ein kleiner Schnitt
nur ein ganz kleiner
meine Hände tasten nach der Rettung
kaltes Metall auf meiner Hand
meine Hände zittern
meine Tränen trocknen
es tut nicht weh
warmes Blut fließt über meinen Arm
nicht zum ersten Mal
und sicher nicht zum letzten

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wahrheit

Dunkle gänge
Dunkle räume
Dunkle ecken
Leere
Verzweiflung
Schmerz
Und ich dachte ich wäre wieder glücklich
Dachte es wäre vorbei
Dachte ich könnte wieder lachen
Wunschträume
Wieder bleiben nur tränen
Wieder bin ich alleine
Wieder ertrinke ich
In dunklen räumen
Vollkommener schwärze
meinen eigenen tränen
und frage mich warum
warum kann ich nicht fröhlich sein?
Doch eigentlich weiß ich
Ich bin es nicht wert
Bin es nicht wert beachtet zu werden
Bin es nicht wert geliebt zu werden
Bin es nicht wert zu leben

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Vollkommene stille
Einsame träne
Verzweifelte bitte
Stumme schreie

Glänzende klinge
Zitternde hände
Tiefe schnitte
Klaffende wunden

Wachsende tropfen
Schwaches rinnsal
Rote spur
Ersehntes blut

Heilende risse
Getrocknete tränen
Überdauernde narben
Gebrochene seele
19.6.06 18:06





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